Treffen mit Buzz Aldin, Alan Bean, Shuttle Astronauten, Darth Vader, uvm.
Aktuelle Info vom 31. März 2014


Liebe Sternenfreunde,

der Tag der Astronomie steht vor der Tür und am kommenden Samstag, dem 5.April wird es bundesweit astronomische Aktivitäten geben. Auch in Riesa werden die Mitglieder der Sternwarte Riesa an drei Schauplätzen zu treffen sein und die Bevölkerung in den Bann von Sonne, Mond und Sterne ziehen. Näheres zum Programm finden Sie unter www.Sternenfreunde-Riesa.de

Ende März hatten zwei Vorstandsmitglieder die Chance, wahrlich astronautische Luft zu schnuppern, denn die beiden Sternwartenchefs bekamen von Freunden und Familie im Februar ein sehr besonderes Geburtstagsgeschenk. Völlig überrascht wurden Lisa Glagowski und Stefan Schwager nach London eingeladen und durften ein ganzes Wochenende mit Stars und Sternchen verbringen.

So ergaben sich z.B. auch Gelegenheiten dem Star Wars Bösewicht Darth Vader persönlich die Hand zu schütteln. David Prowse M.B.E. ist ein 1,98m großer und eindrucksvoller Mann, welcher in der 1.Star Wars Trilogie den dunklen Lord des galaktischen Imperiums spielte. Er ist der einer der Science Fiction Charaktere, welche bis in die Gegenwart eine Millionen Fangemeinde auf der ganzen Welt hat. Er ermutigte uns, weiterhin am Wiederaufbau der Sternwarte festzuhalten und wie wichtig diese Wissenschaft um die Sternenkunde für die Menschheit ist. In seinem Autogramm an den Sternwartenleiter schrieb er gleich noch hinzu, dass „Die Macht mit uns sein wird“ und letztlich jede gute Absicht in irgend einer Form siegen würde. Auch der Schauspieler Kenny Baker, welcher den kleinen Roboter R2D2 bei Star Wars spielte war vor Ort und ließ sich Geschichten aus der Sternwarte Riesa erzählen. Keiner kann sich wohl bis heute vorstellen, dass bei dem Dreh der 70-er / 80-er Jahren ein Mensch in dieser kleinen blauen Büchse gesessen hat. Doch es ist so!

Highlight des Treffens waren natürlich die echten Raumfahrer, 4 Space Shuttle und 2 Apollo Astronauten aus den USA. Schon bei der Übergabe des Geschenks und bis jetzt nach dem Besuch sind beide noch völlig überwältigt und beeindruckt von den Erlebnissen mit diesen besonderen Menschen. Die Astronauten persönlich und auch inoffiziell treffen zu können, mit ihnen zu sprechen und natürlich auch Fotos und Autogramme zu bekommen, das sind schon ganz besondere Momente im Leben. Nie hätten beide geglaubt, einmal den 2.Mann vom Mond, den Astronauten Buzz Aldrin, zu treffen, welcher zusammen mit Neil Armstrong im Juli 1969 mit der Apollo 11 Mission und den ersten Schritten eines Menschen auf dem Mond Geschichte geschrieben hatten. Er ist der letzte der Apollo 11 Moonwalker, denn Neil verstarb leider schon im Jahre 2012.
Mit seinen 84 Jahren ist Buzz Aldrin nicht mehr der Jüngste, aber seine Begeisterung und das Strahlen in den Augen, wenn er von seinen Eindrücken auf dem Mond berichtet, sprechen für sich. Jeder der je daran gezweifelt hat, dass die Amerikaner nicht auf dem Mond waren, wird von diesen Zweifeln befreit, wenn dieser alte Mann mit seiner Begeisterung und persönlichen Emotionen vom Moment der Mondlandung vor 45 Jahren berichtet. Mit dem Sternwartenleiter philosophierte er sogar über Polarlichter in Schweden und Mondstaub am Raumanzug. Auch der Apollo 12 Astronaut und Moonwalker Alan Bean war mit dabei und zeigte sich begeistert von den beiden Riesaern. Diese hatten einige Fotos mit, welche z.B. von Planetenbedeckungen durch den Mond oder auch von der „ISS – Internationalen Raumstation“ handgemacht aufgenommen wurden. Alan Bean wollte unbedingt ein vom Sternwartenleiter signiertes Foto der Venusbedeckung von 2007 haben, während dieser ihm eines seiner Bücher signierte. Sogar die Menschen rings um Alan Bean schauten begeistert auf diese Bilder und tragen den Namen der Riesaer Sternwarte nun in eindrucksvoller Erinnerung.

Generell hinterließen die beiden Riesaer einen bleibenden Eindruck. Mit dem Space Shuttle Piloten der STS 134 Mission im Jahre 2011, „Greg“ Johnson verbrachten die beiden auch einen gemütlichen Abend und dabei schaute sich dieser auch die ISS Fotos von Stefan Schwager an, auf welchem sogar das Space Shuttle Atlantis zu sehen ist. Für unglaublich hielt er diese detaillierten Aufnahmen aus dem Jahre 2008, vor allem, als er erfuhr, dass diese Bilder manuell, also handnachgeführt, an einem 8″ Teleskop bei 500x Vergrößerung gemacht wurden. Voller Respekt und Anerkennung für diese Leistung würdigte der Endeavour – Pilot diese Arbeiten, denn er weiß, was man da für handwerkliches Können am Teleskop besitzen muss, wenn die Raumstation mit hoher Geschwindigkeit über den Himmel zieht. Heutzutage sind solche Aufnahmen im automatisierten Modus mit absoluter Computersteuerung auch möglich, aber wer kann schon sagen, dass man quasi aus der Hand solche Ergebnisse „tracken“ kann? Am 22.März hielt Greg Johnson einen Vortrag über seine beiden Raumflüge und ließ sich nicht davon abbringen, auch die Fotos aus Riesa mit in diesem zu erwähnen, welche er erst wenige Stunden vorher zu Gesicht bekam. Die beiden Riesaer saßen im Publikum und waren vollkommen überrascht, als sie das hörten. Ein echter Astronaut und Shuttle Pilot berichtet begeistert über Fotoaufnahmen aus Riesa – das gab es noch nie! (zumindest kennen wir keine analogen Berichte). Dieses Bild hat sogar schon eine lange Reise hinter sich, denn vom Dezember 2009 – Juni 2010 befand sich diese Aufnahme an Board der Internationalen Raumstation und umkreiste insgesamt 2574 mal unseren Planeten.

Schnell sprach sich das mit den Fotos aus Riesa herum, so dass uns die Astronauten Robert Lee „Hoot“ Gibson und Rhea Seddon einen Tag später sogar daraufhin ansprachen und auch einen Blick darauf werfen wollten. Beide Astronauten flogen insgesamt 8 Mal mit dem Shuttle in den Erdorbit und sind weltweit das einzig wirkliche Astronauten Ehepaar. Mit „Hoot“ Gibson bekamen die Riesaer sogar die Gelegenheit, zusammen beim Abendessen zu sitzen und man konnte sich besser kennenlernen. Besonders begeistert waren die Astronauten, dass wir uns in Riesa und Umgebung für die Astronomie und Raumfahrt einsetzen. Die öffentlichen Aktivitäten der eigentlich kleinen Sternwarte Riesa, die zahlreichen Vorträge, Ausstellungen und Beobachtungen seien so wichtig für die Gegenwart. Die enge Zusammenarbeit mit Schulen aller Altersklassen und den Einsatz für Jugendbildung erntete viel Lob und Anerkennung. Schließlich könnten die Sternenfreunde auch all dies nur für sich alleine und somit unsichtbar für die Öffentlichkeit genießen. Doch wer die Riesaer Sternenfreunde kennt, weiß dass diese gern an ihren Erlebnissen teilhaben lassen und zu jeder Gelegenheit von ihren Eindrücken und Erlebnissen berichten.

Am letzten Tag gab es noch ein großes Gruppenfoto mit allen Astronauten (außer Buzz Aldrin leider) und den Riesaern. Schon bei Ankunft im Fotoraum ri



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