Volkssternwarte Riesa: Termine im Mai und Rückblick auf den Astronomietag 2017
Aktuelle Info vom 26. April 2017


Termine Mai Volkssternwarte Riesa,

Am Sonnabend dem 06. Mai 2017 öffnet die Volkssternwarte Riesa wieder ihre Pforten. Immer am 1. Sonnabend im Monat ist öffentliche Zeit. An diesen Tagen hat die interessierte Bevölkerung etappenweise die Chance, die Volkssternwarte zu besuchen und den Verein zu treffen. Von 16 – 18 Uhr findet an diesen Tagen immer die „Astro – Lounge“ statt, eine astronomische Sprechstunde für Gespräche, Treffen, Mitgliedschaften, Terminabsprachen, Teleskopeinweisungen, Beratung oder Kontaktaufnahme. In der Zeit von 18 – 20 Uhr finden immer spannende Vorträge statt und im Anschluss daran hat das Observatorium geöffnet und die Besucher können mit Teleskopen den Blick zum Himmel und seinen Objekten genießen.

Am 6. Mai wird es ab 18 Uhr einen Vortrag geben:
Thema: „Kleine grüne Männchen in Riesa?!“ und hier soll dem Mysterium Leben im Weltall und Aliens auf die Spur gegangen werden. Michael Nitzsche wird die Besucher in spannende Details entführen, was die gegenwärtige Forschung zu diesem Thema aufzuweisen hat.
Zur Beobachtung wird es dann einen Blick auf den Planeten Jupiter, sowie auf den kraterübersähten Mond geben – gutes Wetter vorausgesetzt!

Am 28. Mai findet ab 14 Uhr der „Weltspieltag“ auf dem Gelände der Volkssternwarte Riesa statt und alle Familien, Kinder und Erwachsenen sind herzlich eingeladen, sich Zeit für Spiele zu nehmen. Dabei ist es völlig egal was gespielt wird, denn es geht ums Beisammensein und Zeit verbringen. Jeder kann hier gerne eigene Spiele mitbringen und zum Mitspielen motivieren, oder einfach vorbei kommen und sich bei den vorhandenen Spielen einbringen.

Rückblick auf den Deutschen Astronomietag 2017

Der 15. Bundesweite Astronomietag fand am 25. März 2017 auch in Riesa statt und stand unter dem Motto „Sehenswertes an der Sonnenbahn“.

Bereits um 10 Uhr öffnete das Observatorium der Volkssternwarte Riesa ihre Kuppeltore. Bei sehr gutem Wetter konnte tagsüber vor allem die Sonne beobachtet werden. An diesem Tag war ein kleiner Sonnenfleck auf der Oberfläche und man musste sehr genau hinschauen um ihn zu entdecken. Die Sonne befindet sich gerade im Aktivitätsminimum so dass eher sehr kleine und nur wenige Sonnenflecken möglich sind. mit einem H-alpha Teleskop konnten auch Sonnenprotuberanzen beobachtet werden. Dieses Teleskop lässt nur einen engen Wellenlängenbereich durch und zwar die H-alpha Linie bei 652 nm. Die älteste und sicherste Methode die Sonne zu beobachten ist die Sonnenprojektion, welche an diesem Tag mit einem ZEISS Telementor realisiert werden konnte. Der Telementor ist ein Linsenteleskop und am Ende des Fernrohrs ist eine weiße Projektionsfläche angebracht. Wichtig ist: Hier schaut man nicht durch, sondern nur auf die Projektionsfläche. Somit kann die Sonne beobachten ohne direkt reinschauen zu müssen. Am Tageshimmel konnte ebenso der kleinste Planet im Sonnensystem beobachtet werden – den Merkur. Der Merkur ist der kleinste und zugleich der sonnennächste Planet im Sonnensystem und daher nur schwierig zu beobachten. An diesem Tag stand er aber weit genug weg von der Sonne, sodass er mit dem Sternwartenteleskop eingefangen werden konnte. Auch helle Sterne standen tagsüber auf dem Beobachtungsplan und verzauberten die Besucher.

Zudem gab es an diesem Tag noch eine Tombola. Dank zahlreicher Unterstützer konnten viele tolle Preise verlost werden. Die Kinder konnten zudem noch tolle Kunstwerke mit Kreide auf dem Gelände der Volkssternwarte Riesa zaubern. Von 14 – 18 Uhr gab es stündlich kleine Vorträge wie zu den Themen Sonnenfinsternis, Teleskop Workshop, Meteoriten und Sternkarten.

Ein weiteres Highlight fand in der Zeit von 20:30 – 21:30 Uhr statt: „Earth Hour“. Weltweit wird in dieser Zeit wird das Licht für 60 Minuten ausgeschaltet um auf nachhaltige Ressourcennutzung, den Klimawandel sowie der Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen. Jeder kann bei diesem Projekt mitmachen. Die Volkssternwarte Riesa veranstaltet die Stunde der Erde schon seit vielen Jahren und hilft somit dabei, das Bewusstsein für unseren Heimatplaneten zu fördern.

Bis tief in die Nacht besuchten viele Gäste das Observatorium und bei sehr gutem Wetter, konnte z.B. der Orionnebel beobachtet werden. Er befindet sich im Sternbild Orion, eines der bekanntesten Wintersternbilder. Auch der nächtliche Sternenhimmel und die Sternbilder wurden gezeigt und so manch alte Sagen dazu erklärt. Der Gasriese Jupiter stand fest im Beobachtungsplan. Er ist der größte Planet unseres Sonnensystems und im großen Sternwartenteleskop konnten die Gäste viele Details auf dem Jupiter beobachtet. Stürme, riesige die Wolkenbänder, die großen Jupitermonde oder auch der bekannte große Rote Fleck . Das ist ein riesiger Wirbelsturm auf dem Planeten, welcher seit hunderten Jahren bekannt ist und er hat einen Durchmesser von 3 – 4 Erdgrößen. Des Weiteren konnten einige Deep Sky Objekte eingefangen werden. Deep Sky Objekte sind Galaxien, Sternenhaufen und Gasnebel.

Der Astronomietag in der Volkssternwarte Riesa war ein voller Erfolg.

Es dürfen keine Bilder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden!Ausnahmen sind schriftlich zu erfragen:

Volkssternwarte Riesa „Astronomie live erleben“
Kreuzstraße 5,01587 Riesa
Sternwartenleiter Stefan Schwager
Kontakt:0173 8076841
www.Sternenfreunde-Riesa.de www.Kinderuni-Riesa.de

SpendenKonto
Volksbank Riesa eG IBAN: DE98850949840001327402 BIC: GENODEF1RIE


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