Der Sternhimmel

Sommersternhimmel

 

Im Sommer sind die nächte sehr lauwarm und laden zu einer nächtlichen Beobachtung ein. Astronomisch gesehen sind die Sommernächte allerdings eher ungeeignet, da der Himmel nicht komplett dunkel wird und der Himmel nicht so gut für eine Deep Sky beobachtung geeignet ist. Doch trotzdem hat der Sommersternhimmel seine Vorzüge und auch das Sächsische Sommernachtstelskoptreffen ist in den Sommernächten beheimatet. Im August werden auch wieder die Riesaer Sternschnuppennächte zu den Persiden stattfinden, einer der schönsten und aktivsten Sternschnuppenströme.

Am Fixtsternhimmel lässt sich sehr gut das Sommerdreieck erkennen, welches gegen Mitternacht im Zenit steht. Das Sommerdreieck setzt auch den Sternen Deneb im Sternbild Schwan, Altair im Adler und Wega im Sternbild Leier zusammen. Im Süden zieht der Scorpion mit seinem roten Hauptstern Antares vorbei. Im Westen kann man die Sternenbilder Rinderhirte (Bootes) mit dem Hauptstern Antares und das Sternbild Herkules sehen. Im Herkules ist der schöne Kugelsternhaufen M 13 bereits im Ferglas erkennbar. Im Osten kann steht nebem dem dem Sommerdreieck noch das kleinere, unscheinbarer Sternbild Delphin. Im Verlaufe der Nacht steigt das Sternbild Pegasus und das Sternbild Fische am Horizont herauf. Über dem Sternbild Pegasus befindet sich noch das Sternbild Andromeda, welches die Andromedagalaxie beherbergt. Unsere Nachbargalaxie oder auch M 31 kann bei guten Bedingungen auch mit bloßem Auge am Himmel erkannt werden.

Die aktuelle Sternkarte

An dieser Sternkarte sehen Sie immer Tagesaktuell den Sternenhimmel über Deutschland.

 

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